24. Februar 2008 Oscarverleihung

Wenn einmal im Jahr in den USA der begehrteste und wichtigste Filmpreis überhaupt an die Stars aus Hollywood und dem Rest der Welt verliehen wird, sind die Menschen gerne bereit, sich sprichwörtlich die Nacht um die Ohren zu schlagen, um angespannt immer auszuharren. Welcher Name mag nach dem bekannten „and the Oscar goes to ...“ wohl folgen? Diese Frage stellten sich auch am 24. Februar im Zuge der Oscarverleihung Millionen von Kinofans in aller Welt.  Aufgrund der Zeitverschiebung kommen die deutschen Cineasten im Privatfernsehen immer mitten in der Nacht in den Genuss der Live-Überstrahlung. Wie in den vergangenen und auch den kommenden Jahren berichtete der Privatsender Prosieben direkt vom roten Teppich in LA.

Am 24.02.2008 jedoch mal alles ein wenig anderes als in den Jahren zuvor. Schließlich begingen die Filmschaffenden im alterwürdigen Kodak Theatre in der Stadt der Engel bereits den 80. Geburtstag des goldenen Academy Award, der als die Auszeichnung schlechthin in der Branche gilt, quasi wie der Hauptgewinn beim online Spielautomaten. Und so war alles noch ein wenig prunkvoller und imposanter als sonst. An der eigentlichen Prozedur indes hatte sich natürlich nichts geändert. Schon zum zweiten Mal nach 2006 wurde dem US-Anchorman Jon Stewart die Ehre zuteil, den Abend kurzweilig als Moderator zu gestalten.

Nachdem ordnungsgemäß am 22. Januar die Nominierungen bekannt gegeben worden waren, folgten am 24. Februar 2008 also die Ergebnisse. Als Präsentatoren gaben sich Weltstars wie George Clooney, Jessica Alba und Kate Blanchett ein Stelldichein, und auch die Darsteller Jack Nicholson und Nicole Kidman (sie überreichte den Ehrenpreis der Akademie an den inzwischen 98-jährigen Robert F. Boyle, der unter anderem bereits für das Szenenbild zu Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ nominiert gewesen war“) wurde die Ehre zuteil, einem Kategorie-Gewinner den Preis zu überreichen.

Wenig überraschend war die Verleihung des Oscars für den Besten Film an die Brüder Coen für ihr Meisterwerk „No Country for Old Men“, den sie gemeinsam mit dem Produzenten Scott Rudin schufen. Die Coens erhielten zudem den Preis für die beste Regie. Als bester Hauptdarsteller wurde der gebürtige Engländer Daniel Day-Lewis  für seine überzeugende Rolle in „There Will Be Blood“ ausgezeichnet. Beste Darstellerin wurde Marion Cotillard für die Rolle ihres Lebens als die Ikone Edith Piaf in „La vie en rose“. Für den deutschsprachigen Raum erfreulich: Das österreichische Werk „Die Fälscher“ unter der Regie von Stefan Ruzowitzky wurde als bester fremdsprachiger Film des Jahres 2008 geehrt.

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Der Valentinstag ist am 14. Februar. Zehn Tage später ist der 24. Februar, sodass man sich anschließend Gedanken zum Thema Valentinstag machen zu können, denn der nächste Valentinstag kommt bestimmt...

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